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Mit NLP Stress entgegenwirken

Stress ist zur Zivi­li­sa­ti­ons­krank­heit unse­rer moder­nen Leis­tungs­ge­sell­schaft gewor­den. Kein Wun­der, dass auch im Bereich der Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung, in Semi­na­ren, Trai­ning und vor allem in Coa­chings die The­men Stress, Stress­be­wäl­ti­gung, Bur­nout und Bur­nout-Pro­phy­la­xe ste­tig zunehmen.

Stress ist eine der Haupt­ur­sa­chen psy­chi­scher Erkran­kun­gen. Laut einer Umfra­ge des Deut­schen Gewerk­schafts­bun­des (DGB) kla­gen gut 50 Pro­zent von 5.000 befrag­ten Beschäf­tig­ten 2012 über star­ke bis sehr star­ke Arbeits­het­ze. 80 Pro­zent klag­ten außer­dem über stän­dig stei­gen­de Leis­tungs­an­for­de­run­gen. Psy­chi­sche Erkran­kun­gen wer­den für vie­le Arbeit­ge­ber zu einem gro­ßen Kos­ten­fak­tor. Auf das Kon­to von Stress und stress­be­ding­te psy­chi­sche Erkran­kun­gen gehen nach Anga­ben des aktu­el­len Stress­re­port Deutsch­land 2012 59 Mil­lio­nen! Arbeits­ta­ge. Bei ca. 40 Mil­lio­nen Arbeit­neh­mern macht das jähr­li­che 1,5 Fehl­ta­ge pro Arbeit­neh­mer.

Stress ist subjektiv

Jeder Mensch nimmt Stress anders wahr und ver­ar­bei­tet ihn auch ent­spre­chend anders. Was für den einen belas­tend sein kann, ist für den ande­ren eine Her­aus­for­de­rung, die es zu bewäl­ti­gen gilt. Es sind unse­re inne­ren Denk-Pro­zes­se, die eine wich­ti­ge Rol­le dabei spie­len, ob und wie eine
Situa­ti­on als Stress erlebt wird – oder nicht.

Ent­schei­dend für unse­re Stress-Wahr­neh­mung sind unse­re Erfah­run­gen.

Gab es ähn­li­che Situa­tio­nen, die von uns wich­ti­gen Bezugs­per­so­nen oder Vor­bil­dern bewäl­tigt wor­den sind?

Wenn ja, ist die Wahr­schein­lich­keit grö­ßer, dass wir bes­ser mit Stress umge­hen. Inten­si­ve und sich wie­der­ho­len­de Erfah­run­gen wie Nie­der­la­gen, Gefah­ren, Hilf­lo­sig­keit, Furcht oder gar Angst wer­den in unse­rem Gehirn abge­spei­chert und bei ähn­li­chen Rei­zen auto­ma­tisch wie­der abge­ru­fen.

Aller­dings kön­nen die dann gezeig­ten Ver­hal­tens­wei­sen manch­mal inef­fek­tiv sein und nicht zum gewünsch­ten Zustand füh­ren. Statt­des­sen gera­ten wir in einen Stuck-Sta­te (Men­ta­le Sack­gas­se) oder einen Teufelskreis.

Zum Glück sind sol­che Reak­ti­ons­mus­ter wie­der änder­bar, bei­spiels­wei­se durch die Anwen­dung ver­schie­de­ner NLP-Tech­ni­ken und For­ma­te wie den Meta-Spie­gel, Reframing, Meta­pher­n­ar­beit, Sub­mo­da­li­tä­ten­ar­beit, VK-Dis­so­zia­ti­on oder durch die Arbeit auf den neu­ro­lo­gi­schen Ebe­nen und mit unse­ren Glau­bens­sät­zen.

Dem Stress entgegenwirken

Die indi­vi­du­el­len Bewäl­ti­gungs­stra­te­gien sind ent­schei­dend geprägt von unse­ren per­sön­li­chen Lebens- und Arbeits­er­fah­run­gen. Sozia­le Unter­stüt­zung und posi­ti­ve zwi­schen­mensch­li­che Bezie­hun­gen sind wesent­li­che Res­sour­cen die ent­schei­dend dazu bei­tra­gen, sich vor unge­sun­den und über­mä­ßi­ge Stress­re­ak­tio­nen zu schüt­zen (Stich­wort Resi­li­enz).

Im Rah­men der indi­vi­du­el­len Stress­be­wäl­ti­gung gibt es im NLP meh­re­re Ansät­ze, die sowohl ein­zeln als auch in Kom­bi­na­ti­on geeig­net sind, dem Stress ent­ge­gen­zu­wir­ken und zu bewäl­ti­gen. Der ers­te Schritt sich gegen Stress und sei­ne Fol­gen zu weh­ren ist, das Leben als Her­aus­for­de­rung anzu­se­hen
und Ver­ant­wor­tung dafür zu über­neh­men. Das heißt, statt sich dem ver­meint­li­chen Schick­sal wil­len­los zu erge­ben, kann jeder von uns selbst die bewuss­te Ent­schei­dung dage­gen tref­fen. Dass die­ser Weg kein leich­ter sein wird, soll­te klar sein. Es wird sicher­lich Wider­stand geben und eini­ge Mühen kos­ten, doch die Beloh­nung ist ein gesun­des, erfüll­tes und selbst­be­stimm­tes Leben.

 

Weitere Schritte, um dem Teufelskreislauf zu entkommen:

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